Der Kampf für die Freiheit von Abdullah Öcalan und von Nelson Mandela – ein Vergleich

Die Bedeutung internationalistischer Kämpfe

Sinan Önal, Politikwissenschaftler, Abgesandter des Kurdischen Nationalkongresses (KNK)

Die Freiheit von Abdullah Öcalan ist wichtig, denn sie symbolisiert das Selbstbestimmungsrecht der kurdischen Nation. Der Kampf für die Freiheit von Nelson Mandela in Süd­afrika hatte eine vergleichbare Bedeutung.

Der weltweite Internationalismus erlebt seit ­Oktober 2023 neuen Aktivismus. Das kurdische Volk und seine internationalen Freund:innen und Unterstützer:innen, derer wir viele durch ihren engagierten Einsatz für die Bürger- und Freiheitsrechte aller Unterdrückten weltweit kennen, fordern seit einem Vierteljahrhundert, seit 1999, lautstark die Freiheit für Öcalan, den inhaftierten kurdischen Vordenker, auf dem die Hoffnung der Kurd:innen auf Befreiung ruhen.

Mit Apellen, die mit den Aktivitäten des neu gegründeten globalen Aktionsnetzwerks »Freiheit für Öcalan und eine politische Lösung für die kurdische Frage«1, hören wir in den letzten 25 Jahren nicht zum ersten Mal die Forderung nach Öcalans Freiheit. Die beteiligten Aktivist:innen, Nichtregierungsorganisationen und politischen Parteien haben seit Jahren an Treffen teilgenommen, auf Podien gesessen und an Demonstrationen teilgenommen. Nach fünfundzwanzig Jahren unermüdlichen Kampfes, endloser juristischer Bemühungen und Kampagnen in der Türkei, in Europa und auf allen anderen Kontinenten und der immer schlimmer werdenden Unterdrückung des kurdischen Volkes durch das brutale Erdoğan-Regime in der Türkei ist sich dieses Netzwerk der internationalen Solidarität sehr bewusst, dass der Weg zur Freiheit lang ist und mit täglicher Planung und Umsetzung kreativer und aufrüttelnder Aktivitäten einhergehen muss.

Bekanntlich sind Öcalan und die Kurd:innen nicht die ersten, die diesen Weg gegangen sind, den der südafrikanische Sozialist, Nationalheld und Befreiungskämpfer Nelson Mandela den »langen Weg zur Freiheit« genannt hat. Weder Öcalan noch Mandela oder Sêrok Apo und Madiba, um ihre im Volk verwendeten Namen zu nennen, noch die anderen Persönlichkeiten nationaler Befreiungskämpfe waren jemals gänzlich allein. Dank der internationalen Solidarität, die den beiden Vorkämpfern von demokratischen Kreisen, Sozialist:innen, Gewerkschafter:innen, Feministinnen und anderen auf der ganzen Welt entgegengebracht wurde, blieben und bleiben sie mit einem globalen kämpfenden Netzwerk verbunden.

Haft und Widerstand

Mandela verbrachte 27 Jahre im Gefängnis; Öcalan hat nun sein eigenes Vierteljahrhundert der Inhaftierung unter auffallend ähnlich schlechten Umständen, bis hin zum »Incommunicado«-Foltersystem2 erlebt. Es ist die größte Grausamkeit, die in den letzten Jahrtausenden in der zivilisierten Welt an gefangenen Menschen verübt wurde.

Öcalan hat sich nur selten zu seinen Haftbedingungen geäußert. Im Dezember 2010 schrieb er in einem Brief an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) darüber, wie er sich gegen die Isolationshaft gewehrt und sie überlebt hat; es ist der letzte Brief, den die Gefängnisverwaltung von İmralı ihn hat verschicken lassen. Seitdem ist er unter strengsten Bedingungen in absoluter Isolation inhaftiert. »In all meinen bisherigen schriftlichen und mündlichen Beiträgen habe ich mein persönliches Leben im Gefängnis nur am Rande erwähnt. Abgesehen von allgemeinen Gesundheitsproblemen und dem Umgang mit der Gefängnisverwaltung habe ich nie erklärt, wie ich der Isolation widerstanden habe, die von diesem System speziell für mich vorbereitet und angewandt wurde, noch wie ich die Einsamkeit ertragen habe. Am interessantesten ist wohl, wie ich meine Lebenserfahrungen gegen diese absolute Einsamkeit und Stagnation eingesetzt habe.« Er fährt in demselben Brief damit fort, seine Bedingungen mit einem alten Beispiel von Gefangenschaft und Folter zu beschreiben, indem er seinen Willen, seine Hartnäckigkeit auf dem Weg zur Wahrheit, seine Widerstandsfähigkeit und seine anhaltenden Bemühungen gegen die Isolationshaft darstellt: »Mythologische Götter hätten wahrscheinlich keine so harte Strafe ersonnen, wie mich an die Felsen von İmralı zu ketten.« Er bewertet seine Situation als Gefangener und Geisel des türkischen Regimes als noch schlimmer als das Beispiel der in der Prometheus-Sage des antiken Griechenlands, nach der Zeus Prometheus zur Bestrafung an die Felsen des Kaukasus kettete. Und seiner Kraft zum Widerstand entsprechend richtet er seine unendlichen Bemühungen auf das »Sein und die Wahrheit«, um das Manifest der Freiheit für das kurdische Volk und die ganze Welt zu schreiben – eine Methode des Widerstands- und Überlebenskampfes gegen die Isolationsfolter.

Und in diesen beiden historischen Fällen, in Südafrika und Kurdistan, hat die Inhaftierung dieser herausragenden politischen Persönlichkeiten tiefgreifende Auswirkungen auf das rechtliche und politische Gefüge ihrer jeweiligen Länder gehabt. Wenn Öcalan also als der »Mandela des Mittleren Ostens« bezeichnet wird, ist das keine bloße Rhetorik. Vielmehr besteht eine tiefe Solidarität zwischen den beiden nationalen Befreiungskämpfen, die sich in ihren Kämpfen gegen Apartheid und Kolonialismus und in ihren Forderungen nach Befreiung, Demokratie, Vielfalt und Gerechtigkeit ähnlich sind. Ebenso besteht eine Ähnlichkeit in der Art und Weise, wie repressive Maßnahmen, die speziell auf die einzelnen Galionsfiguren im Zentrum des Kampfes zugeschnitten sind, dann zur Unterdrückung all derer eingesetzt werden, die für eine bessere Gesellschaft kämpfen. Und auch in der entscheidenden Rolle, die die internationale Solidarität dabei spielt, die Vordenker darin zu unterstützen, auf dem Pfad des Kampfes zu bleiben.3

1993, drei Jahre nach dem Ende seiner eigenen Inhaftierung, sprach Mandela auf der Internationalen Solidaritätskonferenz. Wir können uns nur vorstellen, welche Worte Öcalan an seine eigenen internationalen Freund:innen und Unterstützer:innen richten würde, wenn er heute frei wäre und sich dem weltweiten Freiheit-für-Öcalan-Netzwerk anschließen könnte4. Da Öcalan jedoch nach wie vor in Einzelhaft sitzt, und zwar unter extremen Bedingungen, die laut Mandelas Rechtsvertretung sogar die Haftbedingungen des südafrikanischen Politikers übertreffen5, möchte ich im Folgenden aus Mandelas Rede zitieren.

Internationale Solidarität

An sein eigenes Netz von internationalen Unterstützer:innen gewandt, sagte Mandela: »Ihr seid die Freund:innen aus fünf Kontinenten, die die Hoffnung am Leben erhalten haben. Ihr habt euch die Notlage unseres Volkes, unsere Hoffnungen, unsere Träume und unseren Kampf zu Herzen genommen und zu eurer eigenen Sache gemacht. Ihr habt Bande der Freundschaft geknüpft, die unzerstörbar sind. Ihr habt euch geweigert, die Welt die durch die Apartheid verursachte Tragödie ignorieren zu lassen.«6

Diese Worte zeigen, wie internationale Solidarität und Zusammenschlüsse wie das weltweite Netzwerk »Freiheit für Öcalan« dazu beitragen, die Hoffnung für all jene inhaftierten politischen Gefangenen aufrechtzuerhalten, die Nachrichten und Sonnenstrahlen nur in Bruchstücken von außen erhalten können. Sie zeigen, dass die internationalen Mächte, die die Türkei seit langem in ihrem brutalen Krieg gegen die Kurd:innen unterstützen, nicht in der Lage sind, die Bande der Solidarität zu durchtrennen oder Öcalan in der Stille seiner langjährigen Isolation verschwinden zu lassen. Diese Zusammenschlüsse helfen dem Inhaftierten, einen Fuß nach dem anderen auf den langen Weg in die Freiheit zu setzen, und sie helfen uns, die Verbindungen, Beziehungen und Plattformen aufzubauen, die so wichtig sind, um Öcalans Vision einer freien, demokratischen Gesellschaft in der Türkei, der gesamten Region des Mittleren Ostens und Nordafrikas und darüber hinaus voranzubringen. Von seiner Gefängniszelle aus inspiriert er weiterhin Bewegungen und historische Momente, die eine echte Veränderung der Welt bewirken.

Die Bedeutung von Öcalans Freiheit für den Freiheitskampf im Mittleren Osten und darüber hinaus

Öcalans Freiheit zu fordern bedeutet insofern, die Vorreiter:innenrolle von Frauen zu fordern, die direkte partizipative Demokratie auf der Grundlage von Volksversammlungen zu gewährleisten, Bildungseinrichtungen und Wissenschaft von den Ketten des Kapitalismus zu befreien, ein neues Bildungssystem auf der Grundlage freier Akademien aufzubauen, Machtstrukturen und Nationalstaaten in Frage zu stellen, neue alternative Lebens- und Existenzsysteme zu schaffen, den ›demokratischen Konföderalismus‹ und die ›demokratische Nation‹ zu verteidigen, seine brillanten Beiträge zum Kanon der Freiheits- und Befreiungsliteratur der Menschheitsgeschichte.

Wir erleben eine große Krise des kapitalistischen Weltsystems, insbesondere seit den letzten zehn Jahren. Der zunehmende und sich verschärfende Autoritarismus auf der Welt sowie der Monopolismus, der alles im Rahmen der Interessen der korporatistischen Wirtschaft sieht, machen das Leben unerträglich. Aus diesem Grund entstehen im Gegensatz dazu große internationale Antikriegs- und freiheitsuchende Volksbewegungen, die sehr wichtig sind und noch Menschlichkeit zeigen.

Die weltweite Kampagne für die Freiheit Öcalans wird zunehmend zu einer der populärsten von all diesen basisdemokratischen, nach dem Graswurzelprinzip ausgerichteten, globalen Aktivismen. Denn die Freiheit Öcalans wird das Ende der vier großen autoritären Regime bedeuten, die ihm zufolge gemeinsam die Sackgasse des Israel-Palästina-Konflikts bedingen7. Wir haben im letzten Jahr den Jin Jiyan Azadî-Aufstand im Iran gesehen, wir sehen den großen Widerstand gegen den Baathismus und gegen den Dschihadismus in Rojava, im Norden und Osten Syriens, wir sehen den Kampf gegen die Gründerideologie des Kemalismus und gegen die neoliberale autoritäre AKP und Erdoğan in der Türkei, und wir sehen, wie der Kampf in Südkurdistan gegen die nepotistischen und korrupten Regierungen geführt wird. Es ist Öcalan selbst, seine Bücher, sein entschlossener Kampf, die den verschiedenen Gemeinschaften Kurdistans die Entschlossenheit und den Willen für all diese Kämpfe geben. Deshalb ist es nicht nur für die Kurd:innen, sondern für die ganze Welt wichtig, seine Freiheit zu fordern.

Hoffnung!

Es ist wichtig, dass die ganze Welt seine Freiheit fordert, denn was dieses System, in dem wir leben, vergessen machen will, ist die Hoffnung. Keine Hoffnung! Was wir an Öcalan sehen, ist die Tatsache, dass es Hoffnung gibt. Hoffnung besteht in dem Maß, in dem man kämpft, Hoffnung besteht in dem Maß, in dem man seine tägliche Existenz auf der Grundlage der Freiheit verwirklicht. Hoffnung gibt es nur, wenn wir das kollektiv, international, auf globaler Ebene umsetzen. Und sein Paradigma gibt uns Hoffnung. Wir sehen es in Rojava, in Syrien, in Nordkurdistan, in der Türkei, in Rojhilat, im Iran, in Başur, im Irak, überall dort, wo die kurdische Diaspora heute über die ganze Welt verstreut ist, und im Widerstand der Völker zusammen mit dem gesamten weltweiten Internationalismus. Adorno, der bahnbrechende Sozialwissenschaftler der Frankfurter Schule, stellte einmal die Frage, ob es ein richtiges Leben im falschen geben könne. Ja, im »falschen Leben« kann richtig gelebt werden: durch Kampf, Widerstand und Internationalismus. Dies ist die Antwort auf diese verblüffende Frage, die Öcalan in seinen zehntausend Seiten langen, im Gefängnis verfassten Manuskripten gibt.

Um auf den Vergleich zwischen Mandela und Öcalan zurückzukommen – niemand kann wissen, was die Zukunft bringt: Wir wissen nicht, wann der Tag kommen wird, an dem Öcalan freigelassen wird und seine Vision einer besseren Gesellschaft einen weiteren Sprung nach vorne macht. Deshalb kämpft das globale Kampagnennetzwerk weiter an allen Fronten, sucht nach Rechtsmitteln, fordert politischen Druck und ruft zu Protesten auf. All dies ist auf die Unterstützung internationaler Aktivist:innen und Organisationen angewiesen, und sie alle können dazu beitragen, Öcalans persönliche Freiheit zu erreichen.

Hier geht es um Öcalans persönliche Freiheit, denn politisch sind seine Ideen nach wie vor frei, reisen um die Welt und inspirieren Menschen auf fünf Kontinenten. Der Türkei ist es nicht gelungen, seine Stimme hinter den Gefängnismauern zum Schweigen zu bringen. Aber auch wenn Öcalans Ideen mehr Menschen als je zuvor inspirieren, ist das kurdische Volk ernsthaften, existenziellen Bedrohungen ausgesetzt, und seine demokratische Vision stößt auf gewaltsamen Widerstand. Auch hier muss die internationale Bewegung ihren Teil dazu beitragen, diese Bewegung am Leben zu erhalten. Aber wir müssen auch weiter zusammenarbeiten, um Öcalan selbst zu befreien. Nicht nur wegen der unmenschlichen Folter, unter der er leidet, sondern auch, weil seine Befreiung einen wahrhaft großen Schritt auf dem langen Weg zu Freiheit und Befreiung bedeuten würde. Es ist ein Weg, den wir alle gemeinsam gehen müssen, in internationaler Solidarität und unablässig organisiertem politischem Aktivismus.

Den Weg der Freiheit weitergehen

Ich möchte an ein Zitat von Mandela erinnern, dass er nach seiner eigenen Befreiung in seiner Biografie niederschrieb: »Ich bin den langen Weg zur Freiheit gegangen. […] Ich habe das Geheimnis entdeckt, dass man nach dem Erklimmen eines großen Berges feststellen muss, dass es noch viele weitere Berge zu erklimmen gibt. Ich habe hier einen Moment inne gehalten, um mich auszuruhen, um einen Blick auf die herrliche Aussicht zu werfen, die mich umgibt, um auf den Weg zurückzublicken, den ich zurückgelegt habe. Aber ich kann nur kurz rasten, denn mit der Freiheit kommt die Verantwortung, und ich wage es nicht, zu verweilen, denn mein langer Weg ist noch nicht zu Ende.«8

Beim Kampf um Öcalans Freiheit geht es nicht nur um die Freilassung eines Mannes aus dem Gefängnis: Sie ist nur ein Hügel unter vielen auf dem langen Weg in die Freiheit, der zu bewältigen ist. Die Bewegung, die Öcalan von seiner Gefängniszelle aus anführt, hat bereits bemerkenswerte Siege und Triumphe errungen. Auch er muss eines Tages in der Lage sein, diese Triumphe aus der Perspektive der Freiheit zu betrachten und gleichzeitig in eine bessere Zukunft für Kurdistan zu blicken. Um dies zu erreichen, bedarf es der unermüdlichen internationalen Solidarität und des Kampfes, während wir an der Seite eines Mannes stehen, der alles für eine bessere Welt gegeben hat.

Abschließend ist festzuhalten, wie wertvoll das Potenzial eines solchen Netzwerkes und einer solchen Kampagne ist, nämlich ein großes Bewusstsein dafür zu schaffen, die Türkei vor Schlimmerem zu bewahren und die gesamte Opposition zum Aufbau einer Friedensbewegung zu inspirieren, um so einen demokratischen Wandel in der Türkei zu ermöglichen, so wie in Südafrika. Schließen möchte ich mit einem letzten Zitat von Öcalan, einem kurzen Gedicht, das er in seiner Zelle im İmralı-Gefängnis über Derweş und Edûlê schrieb. Dieses Gedicht basiert auf einer großen Heldensage und ist ein Aufruf an uns, diese in unserer Bewegung neu zu denken und zu aktualisieren. In der Tat ist es ein Aufruf zu internationalem gemeinschaftlichen Handeln:9

Ich wünschte, ich wäre mit Derwêşê Evdî

im Şengal-Gebirge!

Dass ich mich in die Mosul-Ebene stürze

auf dem Rücken von weißen Pferden!

Dass ich Derweş auf meine Schulter nahm

als er erschossen wurde

in die Berge Kurdistans!

Ich wünschte, ich hätte ihm gesagt: »Schau!

Edûlê ist hier zu Tausenden

Die Zwölf sind zu Tausenden hier!

Ruh dich aus auf diesen Bergen.

wo die Throne der Göttinnen stehen!«

Der Tod ...

Woher er auch kommt ...

und wie auch immer er kommt

Trauere nicht mehr!

Bewusstes Kurdentum und das freie Leben

Sie sind die ewige Wahrheit, ich wünschte, ich hätte es gesagt!

 Fußnoten

 1  https://medyanews.net/international-campaign-for-ocalans-freedom-launches-with-74-press-conferences-worldwide/

 2  https://www.un.org/en/un-chronicle/nelson-mandela-rules-protecting-rights-persons-deprived-liberty

 3  https://newint.org/features/2020/06/11/mandela-middle-east

 4  https://www.freeocalan.org/

 5  https://medyanews.net/south-african-lawyer-draws-parallels-between-­mandela-ocalan-as-beacons-of-hope/

 6  http://www.mandela.gov.za/mandela_speeches/1993/930219_solidarity.htm

 7   https://medyanews.net/ocalans-vision-for-lasting-peace-in-middle-east/

 8  https://platformonline.uk/posts/what-the-world-reaction-to-mandelas-death-tells-us-about-good-leadership

 9  https://www.helbestakurdi.com/helbest/abdullah-ocalan--ji-bo-derwese-evdi.html


Kurdistan Report 233 | Mai / Juni 2024