Abdullah ÖcalanAbdullah Öcalan: 65 Jahre alt, davon 15 Jahre auf einer Gefängnisinsel inhaftiert

Ein Leben von über 40 Jahren Kampf und Widerstand

Havin Güneşer, Journalistin und Sprecherin der Internationalen Initiative »Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan«, 1. August 2014

Was bringt Menschen dazu, trotz Unterdrückung, Entbehrungen und Bedrohung ihres Lebens Widerstand zu leisten und zu kämpfen? Es muss das sein, was den Menschen zum Menschen macht: Seine Fantasie. Die Kraft sich vorstellen zu können: Eine andere Welt ist möglich.


Kurdistan Report 175 | September/Oktober 2014

kurdistan-report 175Der aktuelle Kurdistan Report unter anderem mit:

Editorial

Aktuelle Bewertung
Widerstand der Kurden beeinflusst Geschehen im Mittleren Osten von Akif Yaşar

Zum aktuellen Stand des demokratischen Lösungsprozesses in der Türkei
»Die Alternative zur friedlichen Lösung ist der Krieg« von Zübeyir Aydar

Bericht aus den Bergen Şengals
Verraten und verkauft von Interview mit Hayri Kızıler, Qamişlo, 20.08.2014, ANF

Eine politische Lagebetrachtung
Die Rückkehr des hegemonialen Krieges in Kurdistan von Nilüfer Koç, Kovorsitzende des Nationalkongresses Kurdistan KNK

Interview mit dem PYD-Kovorsitzenden Salih Muslim
Die Menschen lernen, sich selbst zu bestimmen Das Gespräch führte Can Çiçek für den Kurdistan Report

Abdullah Öcalan: 65 Jahre alt, davon 15 Jahre auf einer Gefängnisinsel inhaftiert
Ein Leben von über 40 Jahren Kampf und Widerstand von Havin Güneşer, Journalistin und Sprecherin der Internationalen Initiative »Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan«

Neuer Schritt des Zapatismus
Auf Augenhöhe von Nadine und Hannah

und vielen weiteren interssanten Artikeln; hier gehts weiter zum Inhaltsverzeichnis KR 175


Auf der Flucht aus SengalŞengal:

Islamischer Staat, kurdische (Un-)Abhängigkeit und das Versagen des Nationalstaatsparadigmas

Dilar Dirik

Eines Tages wachte die Welt auf und merkte plötzlich, dass die Religionsgemeinschaft der Êzîden existiert und dass eine radikale Dschihadistengruppe namens Islamischer Staat, IS (früher auch bekannt als Islamischer Staat in Irak und Syrien, ISIS), Menschen im Irak ermordet. Offenbar sei der IS »durch die Region gefegt«, habe plötzlich, unvorhersehbar, unberechenbar, ohne Warnung, aus dem Nichts angegriffen! Und die nächstbeste Idee, die uns im Hinblick auf eine Lösung der Krise in den Sinn kommt, sind westliche Intervention und Bomben ...


Etwa 200.000 Eziden mussten vor den IS-Terroristen in die Berge Sengals fliehen | Foto: DIHABericht aus den Bergen Şengals

Verraten und verkauft

Interview mit Hayri Kızıler, Qamişlo, 20.08.2014, ANF

In einem Interview mit der Tageszeitung Yeni Özgür Politika berichtet der Journalist Hayri Kızıler über die Ereignisse im nordirakischen Şengal (Sindschar) und in den Şengal-Bergen nach den Angriffen des Islamischen Staates (IS). Kızıler, der sich seit zehn Monaten in Şengal aufgehalten hat, äußert sich u. a. darüber, wie sich die Peschmerga-Kräfte Südkurdistans schlagartig zurückzogen, ohne die Bevölkerung zu warnen, die daher plötzlich mit der Gefahr eines Massakers konfrontiert war. Des Weiteren schildert er den Überlebenskampf der in die Şengal-Berge geflohenen Menschen und kritisiert dabei die voreingenommene Berichterstattung einiger Medien.